Sunndigspädagogik


Sunndinami. Es isch heiss. Mi geit a See, oder i Waud. Oder i ne Gartebeiz.

Dert si fasch aui Tische bsetzt. Emu die am Schatte. Zum Glück wird itz grad eine frei.

E gsprützte Wisse, es Salätli. Derzue chli Lachs u d Sunndigszitig. Es isch ke Tag für schwäri Choscht. Zum Usglich cha me ja chli rouke. U chli zäme brichte.

So lang, bis di Familie chunnt. E Frou, e Ma u ihres Modi. Es Tischli wird grad frei. Sogar eis mit dreine Stüeu. Nei, hie wöugi äs nid hocke, ghört me ds Modi säge. Auso wächsle si der Platz. Aber so ischs o nid guet. Dä Stue sig nid so gäbig. Drum reicht der Ma es Triptrap. Mit däm Ring dran chönns nid hocke, sürmlet itz das Modi witer. Auso nimmt der Ma dä ab. Nei, nid dahie. Itz grännet si. Das Stüehli wird verschobe. Aber niene steit es richtig. Auso tuets der Ma itz ine, si nähme wider der dritt Stueu. Dert hocki sie sicher nid druf. Si grännet zimlech lut. Aui wächsle no mau Platz u ds Gränn geit so lang witer, bis dä Gof de äntlech einisch bir Mueter uf der Schoss isch.

Bim Bsteue geit es gnau so witer. D Mueter blibt geduldig, doch je lenger si erklärt, desto lüter wird das Bäägg. Der Père oder der Fründ vor Frou, auso dä Ma, wo bine isch, schiniert sech fang e chli. Gseit het är scho lang nüt meh. Är verschwindet hinger ds Hus, bis ihri Bstelig chunnt. Ds Ässe när wird no viu schlimmer. Bis das Modi äntlech Rueh git, isch das efange chaut. Si hett itz Ketchup uf der Glace. U näbem Sirup no es Cola. U hocket ufem Stueu vom Ma – är het itze ds Triptrap – u tünklet siner Frites im Frappé vo der Mueter, wo ganz stouz isch, wie ihres Ching so schön ma ässe. Ersch wo si ihm du ds Mu abputzt, geit ds Bäägg de wider los. Säuber het me lengschtens zaut u isch de gli mau ggange.

Sunndinami. Es isch heiss. Chinder, göht i d Badi.


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