Joghurt


Doben im Lädeli fingsch aus. Vom Ameiseköder bis zur Zahnpaschta. Läbesmittu sowieso. Biogmües u Bärgchäs, Brot vom Beck u Gomfi. Honig vo de hiesige Beii u Tee vom Yogi, dä, wo so nach Zimet schmöckt. Würscht u Ufschnitt git es o, u mängisch Schpäck. Ds eigete Mönü richtet sech hie eifach nachem Agebot im Lade.

Nume früsches Fleisch, das hett er nid, der Ladehüeter. Das sig äbe so ne Sach mit dere Hügiene u de Vorschrifte, wo da gäuti. Für ds früsche Fleisch geisch drum de haut am Fritig i ds ungere Dorf. Denn chunnt der Metzger mit em Liferwägeli. So gits ke Konkurränz im Tau.

Wie ne Gschäftsmaa gseht er ja nid us i sim handgwobne Chutteli, är, wo der ganz Tag hinger sire Theke schteit u nid nume das macht, sondern o ds Inventar, d Buechhautig, d Bschtelige u aus angere, wo me aus Gschäftsinhaber mues erledige. Aber o wen er nid so usgseht, si Lade, dä louft. Nach bir Chundschaft muess me gschäfte. Das hett ihn d Erfahrig glehrt. Drum geit är uf d Wünsch vom Verbruucher bsungers ii – so dass de druf chasch gah, dass er dini Zigarettemargge ging am Lager hett.

Hütt hett's aber leider näbem Magerquark nume so Beerijoghurt. Zwöi sogar. Di nimmsch haut de gliich, o we'd se überhoupt nid gärn hesch. U de no Frücht u Haberflocke. Das git es Super Birchermüesli. U d Beeri masch de nümm so gmerke.

D Wuche druf isch's ds gliiche. D Uswau a Joghurt beschränkt sech uf di einti Sorte. Aube hett's ono Naturjoghurt gha, u we'd Glück hesch gha vilech Zitrone oder Hasunuss. Am ne bsungers guete Tag sogar Mocca. Aber o hütt hett's wider nume die mit dene Beeri. Die wo'd scho aus Ching fasch nid hesch chönne ässe. Aber itz – de nimmsch se haut. Di si ja ging no besser aus gar kener.

Woner du di übernächschti Wuche no ging nume grad vo dene im Sortimänt hett, u zwar nid nume zwe, sondern sogar vier Bächere, da wagsch di, ne äntlech z frage, ob er äch nid vilech mau wider angeri chönnt bschteue.

Warum? fragt är itz ganz erschtuunt. I heig doch itz ging die gnoh. Är heig die äxtra für mi bschteut.