Früelig


So isch de auso wider Früelig. Das ghört me scho am Morge, we d Amsle zeige, dass si ds Pfiiffe nid verlehrt hei. D Schneeglöggli u d Primeli, wo blüeie i de Vorgärte, trage ihre Teu bi u – tatsächlech – mi schmöckt es erschts Röichli us e me ne Grill im Schrebergarte.

Am uffäuigschte si aber a aui di Velo, Roubrätter, Skates u Trotti, wo da plötzlech ungerwägs si, so dass me aus Fuessgänger schier chli gfährdet isch. Wüus nid aui so ganz im Griff hei, wo nach der Winterschtarri wider i Bewegig chöme.

De fragt me sech de mängisch, wo äch au das Züg härchunnt. Hett das Platz i dene Chäuere vo de Wohnsilo, wo doch eigentlech scho gfüut si mit Züg, wo Lütt nümm chöi bruche aber no nid grad wei wäggäh? Näb de lääre Minerauwasserharasse u de Petfläsche, wo lengschtens sött entsorget si. Vom Autpapier gar nid z rede. Dass öpper hinger däm auem nach drei, vier Mönet de sis Skateboard wider fingt, gränzt scho fasch a nes Wunger. Wäg desse hei äua viu es nigunagunöis. Eis, wo am saisonale Trend entspricht oder besser zu de nöie Turnschue passt.

Eso funktioniert haut üsi Wirtschaft.

Wie dass es aber mit de Hüng funktioniert, das isch u blibt äuä es Rätsu. Dass die nid ono Platz hei im Chäuerabteu, das dörfti klar si. Mau abgseh dervo, dass das sicher nid ganz tiergrächt wär, e so ne Hautig. Aber mi wett eifach glich gärn einisch wüsse, wo au di Hüng im Winter si u denn, wes dusse Chatze haglet. Die müesse au doch mau voruse, mehrmaus am Tag sogar, für ihres Gschäft z erledige u chli chönne z seckle. Wenn u wo die das denn aber mache, das fragt me sech de scho, a so me ne schöne Früehligstag, wo plötzlech fasch jede,wo dusse isch, e Hung bi sech hett, so dass me sech fasch nümme unschiniert cha bewege. Hüng hetts nämlech no einisch viu meh aus Velo, Roubrätter, Skates u Trotti. U im Gägesatz zu de meischte Vehiku, gseh di wenigschte Hüng nöi us.

Irgendeinisch, öppe nachem hundertschte Uswiche, dünkts eim de, Schpaziere sig irgendwie entspannter, wes dusse chaut sig oder schiffi.


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